Immer wieder neue Einblicke gewinnen.

Abteilungswechsel während des Informatik-Studiums

Die Abteilung der Corporate Bank, in der ich meine aktuelle Praxisphase verbringe, heißt Deutsche BizBanking und ich arbeite dort im Sales & Self-Services Squad. In der Corporate Bank dreht sich – wie der Name schon sagt – alles um unsere Geschäftskund*innen und im Team Sales & Self-Services beschäftigen wir uns mit digitalen Produkten und Serviceleistungen, genau gesagt: mit den Prozessen, die hinter den Serviceleistungen liegen.

Ein gutes Beispiel ist ein aktuelles Projekt, an dem ich gerade mitarbeite: Geschäftskund*innen haben in der Regel mehrere Konten. Unterkonten müssen einfach und schnell geschlossen werden, neue Geschäftskonten einfach eröffnet werden können. Bis vor kurzem war es so, dass das Antragsformular per Post geschickt werden musste. Heute arbeitet das Team Sales & Self-Service daran, dass Kund*innen künftig ihren Antrag nicht nur digital, sondern voll automatisiert abgeben können. Dabei ist es uns wichtig, den Prozess so zu gestalten, dass er für die Kund*innen als End-Anwender intuitiv funktioniert und das heißt immer auch: wir versuchen, potenzielle Fehlerquellen weitgehend vorauszuahnen und dann auszuschließen. Ziel ist es, den gesamten Prozess rund um Kontoeröffnungen- und Schließungen, aber auch Self-Services (wie z.B. die Festlegung eines Kontoverfügungsberechtigten) zu automatisieren, so dass der manuelle Bearbeitungswand für die Kund*innen, aber auch für die Kolleg*innen im operationellen Bereich so gering wie möglich ist.

Und was genau sind dabei meine Aufgaben? Kurz gesagt: Sie sind vielfältig. Ich finde es spannend und äußerst entlastend, dass wir für Programmierungsaufgaben eine so genannte Low-Code-Umgebung nutzen, in der sukzessive immer mehr einzelne Komponenten hinterlegt werden, mit denen wir dann die Prozesse im Baukastensystem zusammensetzen können. Ich arbeite viel mit den Product Ownern zusammen, um in Gesprächen deren Anforderungen an die einzelnen Bearbeitungsschritte und Prozesse noch genauer kennenzulernen, dabei fließt natürlich auch die Erfahrung der Kolleg*innen in unsere Arbeit ein. Alle Prozesse werden, bevor sie live gehen, getestet. Zu diesem Zweck laden wir Kund*innen zu Gesprächen ein oder wir erstellen selbst ein Konto für eine fiktive Firma, mit dem wir die Prozesse simulieren. Spannend, oder?

Mehr Infos zum Dualen Studiengang Informatik (Softwaretechnologie) findet ihr hier.

So sieht Jonas‘ typischer Tag im Team Sales & Self Services bei der Corporate Bank aus.

  • Der Sales & Self Service hat seinen Sitz in der Deutsche Bank-Zentrale in Frankfurt und hier seht ihr das Foyer mit dem Empfangsbereich.

  • Der Tag bei uns im Team beginnt um 9 Uhr 15 mit unserem Daily. Dort besprechen wir, wwelche Aufgaben in den nächsten Tagen anstehen, welche Änderungen zu beachten sind, und was aktuell priorisiert werden muss. Gleichzeitig stellen wir unsere Termine des Tages vor.

  • Dann checke ich erstmal meine Mails, mache neue Termine, verabrede mich z.B. auch zum Essen und hole die neuesten Informationen ein.

  • Hier stelle ich meinem Tribe Lead Volker Broer mein aktuelles Projekt vor. Ein Tribe Lead ist so etwas wie ein Projekt- oder Abteilungsleiter (das sagt hier aber absolut niemand). Er führt den Tribe und behält die langfristige Umsetzung der gesteckten Ziele im Blick. Gleichzeitig kennt Volker aber auch jedes Detail, das in den einzelnen Squads seines Tribes anfällt, sodass er immer in der Lage ist, nützliche und hilfreiche Tipps oder Vorschläge zu machen. Für mich ist es immer eine tolle Erfahrung, wenn ich mit ihm meine Aufgaben besprechen kann.

  • In Null komma Nichts ist dann auch schon Mittag und Zeit fürs Mittagessen in unserer (echt tollen!) Kantine. Verabredungen zum Mittagessen sind bei uns hier in der Bank ein wichtiger Networking-Baustein und gehören zur Unternehmenskultur. Häufig bin ich schon über Tage oder Wochen mit wechselnden Kolleg*innen verabredet. Mir gefällt es, auf diese Weise das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden und dabei immer wieder neue Menschen kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen.

  • Jetzt ist selbstständiges Arbeiten angesagt. Ich arbeite weiter an meinem Projekt, das Teil eines Gemeinschaftsprojektes ist. Deshalb bin ich auch hier immer im engen Austausch mit meinen Kolleg*innen. Ihr seht: Kommunikation ist bei uns in allen Bereichen wichtig.

  • Und nochmal Networking. Bei uns gibt es überall Kaffeeküchen und Sitzecken. Hier kann man sich mit Getränken versorgen und mit Kolleg*innen austauschen. In einem so großen Unternehmen wie der Bank ist es wichtig, viel miteinander zu reden und Kontakte auch über den eigenen Bereich hinaus zu pflegen. Je mehr Kontakte – je mehr Überblick und Einblicke in die Bank. Das hilft mir auch bei meiner eigenen Arbeit.

  • Das war’s für heute! Und ganz ehrlich: Wenn ich abends gehe, freue ich mich meistens auch schon wieder auf den nächsten Tag!