News 17. Februar 2021

Rückblick auf unser erstes Studienjahr – volle Kraft voraus (mit kleinen Hindernissen)

Leon und Leon berichten

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Es ist jetzt über ein halbes Jahr her, dass wir euch hier auf der Website über den Start in unser ausbildungsintegriertes Studium erzählt haben. Ihr erinnert euch? Es geht um die Fachrichtung Wirtschaftsinformatik mit Praxiseinsatz in der Corporate Bank. Seitdem ist einiges passiert – sogar unser Praxisbereich hat seinen Namen gewechselt und wurde in zwei Teams gesplittet. Bei uns – dem Team Digital Client Solutions – steht der technologische Aspekt im Vordergrund – die Kolleg*innen im Team Risk Management Solutions (RMS) stehen im direkten Kontakt mit unseren internen und externen Kunden.

Blick über den Tellerrand
Das Tolle an unseren Praxisphasen in der Bank ist, dass wir von Anfang an aktiv ins Team eingebunden sind und während des Studiums unterschiedliche Bereiche und Projekte durchlaufen. Im Sommer haben wir eine Praxisphase im Vertrieb absolviert. Es ist ja immer wichtig, zu verstehen, wie die Prozesse funktionieren und mit was andere Kollegen sich beschäftigen. Bei RMS konnten wir zum Beispiel lernen, wie man mit Derivaten Währungsrisiken absichert. Solche Erfahrungen helfen dann auch für die eigene Arbeit.

Teamwork
Unter den geltenden Corona-Bedingungen war das zwar alles etwas anders als gedacht, aber auch von Zuhause aus, haben wir einen ganz guten Einblick bekommen. Seit September 2020 arbeiten wir ausschließlich von zuhause aus und das funktioniert auch! Da unser Team sowieso sehr international aufgestellt ist, kommunizieren wir mit vielen unserer Kolleg*innen auch normalerweise nur telefonisch, per Chat oder Videokonferenz. Das hat sich in den vergangenen Monaten dann natürlich auch noch intensiviert. Wir treffen uns zum Beispiel täglich zum Status-Call, in dem jeder kurz berichtet, was er oder sie gerade so macht und welche Herausforderungen anstehen. Ein tolles Erlebnis war es, als eines Abends in der Tagesschau Christian Sewing – bekanntermaßen der Vorstandsvorsitzende der Bank – im Zusammenhang mit Corona-Hilfskrediten einige Zahlen genannt hat, die ein paar Stunden vorher in unserem Bereich zusammengestellt und aufbereitet worden sind. Schon toll, wenn du direkt mitbekommst, welchen Beitrag du mit der eigenen Arbeit im Bankzusammenhang leistet.

Und an der Hochschule?
Auch da waren wir natürlich längere Zeit komplett im Online-Modus. Das hat im Prinzip ganz gut geklappt. Unsere Hochschule, die Frankfurt School of Finance & Management, hat allen Studierenden ein eigenes Zoom-Konto eingerichtet, mit dem wir uns nicht nur während der offiziellen Veranstaltungen, sondern auch zwischendurch mit anderen Kommilitonen vernetzen und gemeinsam arbeiten (oder einen Wein trinken) konnten. Im Prinzip hat das alles gut geklappt, aber natürlich gab es auch Veranstaltungen, die wenig „online-gerecht“ aufbereitet waren und dadurch auch anstrengender nachzuvollziehen waren. Aber der Großteil unserer Dozenten und Professoren hatte sich sehr gut auf die (für alle) neue Situation eingestellt.

Auch das neue Semester wird hybrid ablaufen, aber die Präsenzanteile sind deutlich höher. Die Frankfurt School hat sich richtig gut auf die Situation eingestellt - in den Hörsälen gibt es jetzt zum Beispiel für jeden Studierenden eine Art „Lernkapsel“ mit Plexiglasabgrenzungen nach links, rechts und vorne. Es ist cool, die Kommilitonen jetzt zumindest durch die Scheibe mal wieder in echt zu sehen.

Unterm Strich haben wir beide das Gefühl, dass trotz schwieriger Rahmenbedingungen das Studium gut läuft und es auch keine großen Defizite im Lernstoff gab. Der flexiblere Rahmen erfordert noch deutlich mehr Disziplin und Eigenmotivation als zuvor – das kann man im Moment ganz gut lernen: Dran bleiben und die eigenen Ziele im Auge behalten!

Eure
Leons